Beim Konsekutivdolmetschen erfolgt die Übertragung längerer Redeabschnitte, die bis zu 20 Minuten dauern können, zeitversetzt anhand von Notizen nach dem Vortrag des Originaltextes. Der Dolmetscher notiert den Redebeitrag mithilfe einer speziellen Notizentechnik. Typische Einsatzgebiete sind beispielsweise Tisch- und Begrüßungsreden, Vorträge, bilaterale Verhandlungen und Festreden bei feierlichen Anlässen.
Die Zahl der erforderlichen Dolmetscher ist vom Schwierigkeitsgrad und der Einsatzdauer abhängig.
Zu beachten ist, dass durch die nachträgliche Verdolmetschung – im Vergleich zum Simultandolmetschen – etwa die doppelte Zeit einzuplanen ist.